„Themenreise der Erinnerung“ in die Provence und nach Marseille

hafen„Auch wir waren Flüchtlinge“ – Deutsches Exil 1933/45

„Sowohl Schriftsteller wie Lion Feuchtwanger, Anna Seghers und die Mann-Familie als auch Politiker wie Rudolf Breitscheid, Rudolf Hilferding, ebenso der Philosoph Walter Benjamin, dazu der Künstler Max Ernst – sie alle flohen vor den Nationalsozialisten ab 1933 in das Exil nach Frankreich. Dennoch gerieten sie fast alle später in die Mühlen der Verfolgung und der Vernichtung. „Die Reisegruppe der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte wollte dazu auf Spurensuche gehen, um das Ganze begreifbar zu machen.“, so der Vorsitzende der Gesellschaft Hermann Haack zum Zweck der Reise. Zu unterschiedlichen Anlässen war das Thema Flucht und Migration immer wieder einmal Thema der Gesellschaft. „Auch wir waren einmal Flüchtlinge und waren auf Gewährung von Exil angewiesen“, dieser Satz eines Mitgliedes war letztendlich ausschlaggebend für die Reise in die Provence und nach Marseille. Somit brachen 25 Lipper und Lipperinnen für fünf Tage zu einer Spurensuche in die Provence und zu der Stadt Marseille auf. Weiterlesen…

E-Government-Gesetz vom Landtag beschlossen

Hartmut Beuß, der Landesbeauftragte für Informationstechnik (CIO), der am Samstagmorgen in Lemgo den Gesetzentwurf „zur Förderung der elektronischen Verwaltung“ vorgestellt hatte, hat gestern im Düsseldorfer Landtag sicher aufatmend gesagt: „So – das ist erst mal geschafft.“ Der Landtag hat nämlich das „E-Government-Gesetz“ verabschiedet. Im Gesetzentwurf und der Begründung wird deutlich, dass die digitale Zusammenarbeit zwischen allen Behörden möglich werden soll, dass langfristig die papierlose Verwaltung angestrebt wird und dass vor allem die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Bürgerschaft auch digital angeboten und ausgebaut werden soll. Weiterlesen…

Aktuell wie selten – neue Veranstaltung

Plakat2„In der nächsten Woche wird das E-Government-Gesetz mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit im nordrhein-westfälischen Landtag verabschiedet“, konnte der Landesbeauftragte für Informationstechnik (CIO), Hartmut Beuß, wohl auch mit einiger Zufriedenheit mitteilen. An der Entstehung dieses Gesetzentwurfes hatte er wesentlichen Anteil – und am Samstagmorgen, den 02.07.2016, erläuterte er in Lemgo wesentliche Inhalte. Die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte hatte in dem neuen Veranstaltungsformat „Politik am Samstagvormittag“ im Cafe Vielfalt das Thema „Digitalisierung von Staat und Gesellschaft- Chancen und Risiken“ in den Mittelpunkt gestellt. Weiterlesen…

Ukraine: Keine Hoffnung auf Reformen

VortrHeinz+HHVierzig interessierte Gäste waren gespannt, was Hans Christian Heinz von der Nationalen Ivan Franko-Universität in Lemberg/Lviv von den aktuellen Entwicklungen in der Ukraine berichten konnte. Eingeladen hatte die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte. Vorsitzender Hermann Haack erinnerte an die Themenreise des vergangenen Jahres nach Lemberg – trotz des Krieges in der Ukraine. Natürlich habe man sich vor Ort ein viel differenzierteres Bild von Land und Leuten machen können als es aus der Distanz möglich gewesen wäre. Nicht zuletzt Hans Christian Heinz habe als Reiseleiter mit seinem profunden Wissen und den von ihm organisierten Begegnungen viele vertiefende Anregungen gegeben. „Schließlich hat der Ukraine-Konflikt für den Frieden in Europa eine enorme Bedeutung“, betonte Hermann Haack. Weiterlesen…

Themenfahrt 2016 nach Südfrankreich

Marseille1„Wege durch das Exil, Frankreich 1933 – 1945“ – das ist das Thema der diesjährigen Reise der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte. Sie soll vom 7. bis 11. Oktober stattfinden. „Wir besuchen die Region rund um Marseille und betreten durch Schicksal geprägte Räume“, sagt Vorsitzender Hermann Haack. In der Zeit des Nationalsozialismus mussten viele Künstler und Intellektuelle ins Ausland fliehen. Eine Station auf ihrer Flucht war für viele Südfrankreich. „Was dort mit ihnen geschah, als die französische Regierung (Vichy-Regime) mit den Deutschen kollaborierte, ist eine der Fragen, der wir nachgehen wollen“, erklärt Hermann Haack. „Wir werden dabei auch die Erinnerungskultur in den aktuellen politischen Auseinandersetzungen erleben und diskutieren.“ Weiterlesen…