Dr. Attig: Vorrang für erneuerbare Energien

Dr. Dieter Attig befürchtete, durch seinen Vortrag “Entfesselt die erneuerbaren Energien” das Publikum im KastanienHaus am Wall um den Schlaf zu bringen. Zu beängstigend war die Analyse des gegenwärtigen weltweiten Ressourcenverbrauchs und des steigenden CO 2-Ausstoßes bei zunehmender Welt-Bevölkerungszahl. Das Ziel des Pariser Abkommens, zum Schutz des gegenwärtigen Zustands des Klimas die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken, sei nicht mehr einzuhalten. Realistisch seien 3 Grad, manche befürchteten bis 2040 sogar 4 Grad. Das allerdings bedeute, dass große Teile der Erde, Afrika nahezu vollständig, Süd- und Nordamerika, große Teile Asiens, verdorrt und damit unbewohnbar werden würden. Um diese Katastrophe zu verhindern, müssten schnellstmöglich alle Kräfte zur Nutzung regenerativer Energien mobilisiert werden. Noch sei ein Umschwung möglich. Weiterlesen…

Entfesselt die erneuerbaren Energien

“Entfesselt die erneuerbaren Energien” – so hat Dr. Dieter Attig seinen Vortrag überschrieben, in dem er Möglichkeiten aufzeigen will, mit breiter aktiver Beteiligung auch in der Region noch viel stärker auf erneuerbare Energien zu setzen. Initiiert vom BUND Lemgo mit Beteiligung der AWO Lemgo und der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte findet diese Veranstaltung am Mittwoch, den 18.05.2022 um 19:00 Uhr im KastanienHaus am Wall in Lemgo statt.

Europa-Markt in Detmold -LGPZ dabei

In den Medien und in unserem Bewusstsein überdeckt der Krieg in der Ukraine alle anderen politischen Probleme nahezu vollständig. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Projekte zu mehr europäischer Verständigung weitergeführt werden. Das kann Frieden sichern. Deshalb feiert Detmold vom 5. bis 9. Mai Europa und lädt dazu alle Bürgerinnen und Bürger sowie Delegationen aus den Partnerstädten zum Mitfeiern ein – auch die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte ist dabei.

Begegnen können sich alle Teilnehmenden am Samstag, den 7. Mai von 10 bis 13 Uhr auf dem Europäischen Markt an der Rosental-Galerie, wo die internationalen Gesellschaften Detmolds gemeinsam mit Vertretern der Partnerstädte Informationen über Länder und Städte, aber auch kulinarische Köstlichkeiten und musikalische Unterhaltung präsentieren. Darüber hinaus werden dort Schülerinnen und Schüler vertreten sein, die über ihre internationalen Schulprojekte berichten.

Die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte ist mit einem Stand vertreten, an dem über das “Europaprojekt “Wir geben Jugendlichen eine Stimme” informiert wird und an dem Fragen gesammelt werden, die an Europapolitiker und Politikerinnen zur Beantwortung und zur Diskussion weitergegeben werden. Dafür wurde die Internet-Plattform “europa-mein-dein-unser” eingerichtet.

Für die LGPZ ist besonders auch in der Europapolitik Bürgerbeteiligung entscheidend wichtig. Deshalb verfolgt sie das große Beteiligungsprojekt “Konferenz zur Zukunft Europas” seit einiger Zeit und beteiligt sich aktiv daran.

Alle LGPZ-Mitglieder, Sympathisanten und europapolitisch interessierte Menschen sind am 7. Mai zum Europa-Markt in Detmold herzlich eingeladen.

Hier weitere Informationen

Netzwerk für Ukraine-Hilfen

Die Mitglieder der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte sind in besonderer Weise von dem Krieg in der Ukraine berührt, lebt doch ihr Mitglied Hans Christian Heinz in Lemberg. Lemberg ist zurzeit die Stadt mit Abertausenden von Binnenflüchtlingen. Hans Christian Heinz berichtet regelmäßig über die Lage in Lemberg. (Hier …) Die Frage nach eigenen Möglichkeiten zu helfen, taucht immer wieder auf. Die LGPZ ist überzeugt, dabei ist Abstimmung und gegenseitige Ergänzung sehr hilfreich.

Es kommen immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine auch nach Lippe. Unterstützung und Hilfe muss organisiert werden. Dafür bietet sich das seit 2013 in Lemgo existierende und praxisbewährte “PODIO-Netzwerk” zur Flüchtlingshilfe an. In diesem Netzwerk arbeiten einzelne Ehrenamtliche, Gruppen, besonders auch kirchliche, und auch lippische Behörden effektiv zusammen. Für Informationen, Absprachen, Abstimmung, Planung und Organisation ist die Internet-Plattform eingerichtet worden.

Jeder und jede kann sich dort informieren und einbringen. Es können Anfragen gestellt werden, es können Angebote gemacht werden, Sachangebote oder Zeitangebote, es werden alle notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen erklärt, und es werden Probleme gemeinsam gelöst unter dem Motto “Wir bündeln die Kräfte”.

Die LGPZ ruft dazu auf, dabei mitzumachen. Damit dies erleichtert wird, finden am 4. und 6. April jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr Einführungsveranstaltungen statt, in denen ganz konkret und praktisch der Einstieg ins Mitmachen erläutert und erprobt wird. Dies wird organisiert von unserem Mitglied Nils Donat.

Ukraine-Flüchtlingen helfen

In diesen Tagen fahren eine Reihe von Hilfstransporten aus Lippe in die Ukraine, gerade aktuell auch einer nach Lemberg, wo unser Mitglied Hans Christian Heinz lebt. Lemberg ist das Ziel oder das Zwischenziel einer schon in die Millionen gehenden Zahl von Flüchtlingen. Mehr als 100.000 halten sich in Lemberg auf. Hilfe tut Not.

Es kommen auch zunehmend Flüchtende nach Lippe. Einige können vom Hilfstransport auf der Rückfahrt mitgenommen werden. Sie suchen in Lippe Unterkunft und Unterstützung.

Arne Brand, der Vorsitzende der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte, wendet sich deshalb mit folgender Bitte an die Mitglieder und an weitere hilfsbereite Personen. Sein Aufruf darf deshalb auch gern im Bekanntenkreis weitergegeben werden.

Weiterlesen…

Orientierung in der Ukraine

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist täglich in allen Medien, mit all dem Schrecken und Elend und dem Leiden der Menschen. Wir hören viele Namen von Städten und Regionen, die vom Kriegsgeschehen betroffen sind. Dabei ist eine geographische Übersicht vielleicht ganz hilfreich. Auch die Tagebuchnotizen des LGPZ-Mitglieds Hans Christian Heinz aus Lemberg lassen sich so besser einordnen. Weiterlesen…

Hilfe für die Ukraine

Der Krieg in der Ukraine bewegt uns sehr. Auch die Mitglieder der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte fragen, wie für die Menschen in der Ukraine Hilfe organisiert werden kann Die LGPZ hält zurzeit das große Bündnis deutscher Hilfsorganisationen “Deutschland Hilft” für besonders effektiv und organisatorisch eingespielt.

Die Hilfsorganisationen arbeiten mit aller Kraft an der Bewältigung der Probleme oder zumindest an einer Verbesserung der Situation überall dort, wo Hilfe benötigt wird. Geldspenden sind dabei äußerst hilfreich, weil damit in den meisten Fällen noch direkt vor Ort Waren eingekauft und verteilt werden.

Die Menschen in und aus der Ukraine brauchen Unterstützung und Hilfe. Es geht um die Versorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten, Hygieneartikeln, warmer Kleidung und Decken.

Deshalb bittet die LGPZ um Geldspenden unter dem Stichwort „Nothilfe Ukraine“ auf das Spendenkonto: DE62 3702 0500 0000 1020 30 der „Aktion Deutschland Hilft“.

Alternativ kann auf der zugehörigen Internetseite https://www.aktion-deutschland-hilft.de auch direkt gespendet werden.

Vielen Dank für jede Unterstützung.

==> Tagebuchnotizen aus Lviv/Ukraine

“Wir haben keine Angst”

„Wir haben keine Angst vor einem Einmarsch“. Das sagte Hans Christian Heinz in der Veranstaltung der LGPZ in Lemgo am 17. Februar – also noch vor Kriegsbeginn. Hans Christian Heinz lebt seit 27 Jahren in Lviv (früher Lemberg) in der Westukraine. Die internationale Aufgeregtheit mit dem russischen Truppenaufmarsch an der Ostgrenze der Ukraine und der amerikanischen „Nachrüstung“ lässt die Mehrheit der Bevölkerung in der Ukraine eher unaufgeregt bleiben”, erklärt er.

Auf die Stimmung in der Bevölkerung drücke allerdings der seit Jahren schwelende kriegerische Konflikt in der Ostukraine – immer wieder auch mit Toten auf beiden Seiten. Dort sind russische Militärkräfte im Lande aktiv zur Unterstützung der Separatisten. Hans Christian Heinz dazu: „Dem einfachen Ukrainer, dem steht´s hier oben ( Geste an die Stirn ). Die Ukrainer wollen Ruhe haben, die haben die Ungewissheit satt, die wollen arbeiten, die wollen vorankommen und die wollen dann in die EU.“ Weiterlesen…