LGPZ erhält einzigartigen Einblick in die Zukunft der Mobilität mit MONOCAB OWL

Bildunterschrift: Martin Griese erläutert den Mitgliedern der LGPZ anschaulich den aktuellen Stand von MONOCAB

Mobilität ist eines der Schlüsselthemen der Zukunft. Innovative Konzepte sind gefragt um die Herausforderungen für uns alle zu meistern. Dies gilt insbesondere im ländlichen Raum.

„In Lippe warten wir nicht auf Lösungen, sondern packen an.“ so Arne Brand, Vorsitzender der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte.

Mit dem MONOCAB bietet sich eine einzigartige und innovative Möglichkeit der Nutzung von Schienensträngen. Gerade im ländlichen Raum sind diese Stränge häufig nur in einfacher Fahrtrichtung ausgelegt. Mit MONOCABs ist es möglich, einen Schienenstrang in beide Fahrtrichtungen zu nutzen. „Die Idee entstand ursprünglich bei der Landeseisenbahn Lippe und begann dann rasch zu wachsen“, so Dipl.-Ing. Thorsten Försterling, der sich beim MONOCAB um die Öffentlichkeitsarbeit und die Teststrecke kümmert. 

Die LGPZ hat sich über den aktuellen Stand in der Testhalle zum  Forschungsvorhaben MONOCAB OWL in Dörentrup informiert. Thorsten Försterling begrüßte die Gruppe und übergab dann den Martin Griese, Leitung Vertikaldynamik – Gesamtkonzept und Stabilisierungsregelung, für die weiteren Erläuterungen.  Dabei war es fast Glückssache, dass gerade kein vollständig zusammengebauter Prototyp in der Halle vorhanden war, sondern die Fahrerkabine und die unten liegende Technik getrennt waren. So konnte die LGPZ im wahrsten Sinne des Worte unter die Haube schauen und was es dort zu sehen gab, war beeindruckend.

„Eine Herausforderung für MONOCAB  ist das Gewicht, so haben wir bei dem Kabinenaufbau auf moderne Materialien gesetzt und getüftelt um die Anforderungen an Platz, Komfort und Gewicht vereinen zu können“, erläutert Martin Griese.
In der Kabine finden nach derzeitiger Bauweise 6-8 Personen Platz. Gesessen wir auf Sitzbänken, die sich in der schmalen Kabine verteilen und ausreichend Platz haben. Die Breite muss so bemessen sein, dass sich zwei Fahrzeuge auf einem Schienenstrang begegnen können.

Der richtig spannende Teil war jedoch der Unterbau, der die Kabine auf nur einem Schienenstrang in der Balance halten muss. Dazu wird eine Kombination aus rotierenden Einheiten und schwingenden Gewichten genutzt, die dem Fahrzeug dauerhafte Stabilität geben aber auch Bewegungen entgegenwirken können.

Die LGPZ-Mitglieder wurden von Martin Griese eingeladen zu versuchen, das Fahrzeug in Schieflage zu bringen. Doch so sehr sie sich auch anstrengten, das Fahrzeug war nicht aus der aufrechten Lage zu bringen.

„Wir sind dabei einige Details  zu verbessern aber insgesamt bewegen wir uns auf einem hohen technischen Niveau, der einen Probebetrieb auf der Strecke zulässst “, so Martin Griese.

Die nächsten Monate wird durch die Nutzung der Testfelder im stillgelegen Bereich der Extertalbahn das Gefährt erprobt und so die Innovation auf der Schiene ein Stück näher an die Serienreife gebracht.

„Wir haben da noch einiges vor uns aber gemeinsam mit unseren Partnern und Unterstützern aus der Verwaltung, Politik und Industrie kommen wir gut voran und hoffen, bald einen verstärkten Testbetrieb aufnehmen zu können“, erläutert Thorsten Försterling die nächsten Schritte.

Die LGPZ ist von dem Konzept in inhaltlicher und technischer Hinsicht überzeugt. Viele Fragen, die während der Veranstaltung gestellt wurden, konnten restlos beantwortet werden.

„Jetzt muss es gemeinsam darum gehen, diese tolle innovative Idee auf die Schiene und an den Mann zu bringen. Eine solche Idee ist genau das, was wir für die Mobilitätswende brauchen!“; so Arne Brand abschließend.

„Nachhaltigkeit im Zeitalter der Digitalisierung“

Institutionen laden gemeinsam ins CENTRUM INDUSTRIAL IT

„Nachhaltigkeit im Zeitalter der Digitalisierung“ ist das Thema beim nächsten CIIT-Referententalk. Am Mittwoch, 23. November um 16:00 Uhr, lädt der CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) e. V. gemeinsam mit dem Institut für Wissenschaftsdialog der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte e. V. alle Interessierten ins hauseigene Bistro Ciitrus zu Vortrag, Diskussion und Austausch ein. 

Nach der Begrüßung durch Anja Moldehn, Geschäftsleitung des CIIT e. V. und Arne Brand, Vorsitzender der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte e. V., referiert Professor Dr. Josef Löffl zum Thema „Nachhaltigkeit im Zeitalter der Digitalisierung“. Wie hängen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen? Welche Folgen hat die Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung? Wie verändert sie das Ressourcenmanagement in Unternehmen und in der Gesellschaft?

Professor Dr. Josef Löffl leitet seit September 2018 das Institut für Wissenschaftsdialog der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Er studierte Geschichte, Klassische Archäologie und Lateinische Philologie an der Universität Regensburg, wo er 2010 auch als Stipendiat des Bayerischen Elitenetzwerks promoviert wurde. Seit 2013 war er an der Hochschule Coburg tätig, zunächst als Referent für Hochschulentwicklung, danach als Professor für das Lehrgebiet Projekt- und Changemanagement im Masterstudiengang ZukunftsDesign. Für die Konzeptentwicklung und Lehrtätigkeit im Masterstudiengang ZukunftsDesign erhielt er im April 2018 gemeinsam mit dem Team des Studiengangs den Preis für herausragende Lehre der Bayerischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst. Zudem wurde er im gleichen Jahr an der Hochschule Coburg mit einem Preis für gute Lehre geehrt. Im Bachelorstudiengang „Digital Management Solutions“ der TH OWL übernimmt Professor Dr. Josef Löffl die Funktion des Studiengangsleiters. 

„Wir freuen uns gemeinsam mit dem CIIT e. V. und dem IWD der TH OWL einzuladen und allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich in lockerer Atmosphäre und bei Snacks und Getränken zu einem aktuellen Thema auszutauschen,“ lädt Arne Brand zu der gemeinsamen Veranstaltung ein. „Digitalisierung ist nicht nur für Wirtschaft und Wissenschaft ein wichtiges Thema, uns ist es wichtig, das Thema auch in den gesellschaftlichen Kontext zu bringen. Wir nutzen hier gerne die Synergien verschiedener Institutionen,“ ergänzt CIIT-Geschäftsleitung Anja Moldehn. 

Anmeldungen sind ab sofort unter https://www.ciit-owl.de/nachhaltigkeit-im-zeitalter-der-digitalisierung/ möglich. 

“Historische Filme – neu erlebt” startet wieder

Es soll wieder los gehen. “Historische Filme – neu erlebt”, das erfolgreiche Veranstaltungsformat der LGPZ soll nach der unfreiwilligen Pandemiepause bald im Lemgoer HANSA-Kino wieder starten. Wie in den Vorjahren sind LGPZ-Mitglieder und Filminteressierte herzlich eingeladen, Filmvorschläge zu machen. Eine kurze Begründung würde dem LGPZ-Organisationsteam und Kinochef Volker Pannenbecker dabei sicher die Auswahl erleichtern.

Seit dem Start der Filmreihe im November 2016 mit Alfred Hitchcocks “Psycho” hat es viele herausragende Filmerlebnisse gegeben – und immer gab es danach viel zu erzählen, hatten doch alle länger zurückliegende eigene Kinoerinnerungen. Manches wurde in den anschließenden gemeinsamen Erzählrunden wieder lebendig.

Kein Wunder, dass es immer viel zu erzählen gab, wenn man sich die Titel der gezeigten Filme noch einmal vor Augen führt. Erinnert sei an “Die Brücke” von Bernhard Wicki oder an “Z, die Anatomie eines politischen Mordes” von Costa-Gavras, “Die Caine war ihr Schicksal” mit Humphrey Bogart, auch “Casablanca” mit ihm und Ingrid Bergmann, die Frederico Fellini-Filme “La Strada” und “La dolce Vita”, das Filmmusical “Ein Amerikaner in Paris” mit Liza Minelli, “Denn sie wissen nicht, was sie tun” mit James Dean und “Citizen Kane” von und mit Orson Welles aus dem Jahre 1941.

Möchten Sie einen historischen Film vorschlagen, nutzen Sie das Textfeld ganz unten mit der Überschrift “Schreibe einen Kommentar” oder Sie senden eine E-Mail an die Adresse “lippischegesellschaft@gmail.com”

Faire Wochen in Lemgo

Schon seit 2015 ist Lemgo als “Fair-Trade-Town” anerkannt. Fair gehandelte Produkte werden in vielen Einrichtungen und Geschäften angeboten. Immer wieder gibt es mit vielen Beteiligten Projekte und Aktionen. Die Lemgoer Lenkungsgruppe lädt anlässlich der “Fairen Wochen” vom 16. bis zum 30. September alle interessierten und engagierten Menschen zu den Veranstaltungen ein. Weiterlesen…

Kulturfreiheit in der Demokratie

Kulturfreiheit und Kulturentwicklung – gerade auch in unserer Region – war immer ein Herzensanliegen der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte. Erinnert sei an die Themenfahrt 2014 unter dem Titel “Kunst und Kultur – Stützen der Gesellschaft” oder an die Beteiligung an der Kulturentwicklungsplanung in Lippe. Nun lädt die Lippische Gesellschaft für Kunst anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens zu einer hochkarätig besetzten Diskussionsveranstaltung und zu der Ausstellung mit Klaus Staeck-Plakaten im Weserrenaissance-Museum auch die Mitglieder der LGPZ ein. Weiterlesen…

Ungewöhnliche Entdeckungen: Lausitzer Seenland

Zwischen Berlin und Dresden vollzieht sich ein besonderer Wandel: Eine ganze Region wird vom Braunkohlerevier zum Urlaubsparadies. Europas größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft entsteht mit zwei Dutzend gefluteten Seen und schiffbaren Kanälen. Die Reisegruppe der LGPZ konnte sich  von dieser Entwicklung ein Bild machen, als sie im Besucherzentrum “excursio” viel über die Geschichte des Tagebaus und über die Veränderungen hin zu einer Urlaubsregion entdecken konnte. 150 Jahre Industriegeschichte und eine völlig veränderte Zukunft erschließen sich durch verschiedene Präsentationen und auch Führungen in den Tagebau.

Den Urlaub in einer attraktiven Seenlandschaft zu erleben, erscheint absolut reizvoll – die Mitglieder der LGPZ werden diesen Tipp sicher auch in Lippe verbreiten. Hier ein Eindruck von den Urlaubsmöglichkeiten.

 

Die LGPZ-Bildungsreise geht weiter

Am zweiten Tag der LGPZ-Themenfahrt in die Lausitz ging es um die Hintergründe des tiefgreifenden Wandlungs- und Entwicklungsprozesses in der Lausitz. Matthias Loehr, Leiter einer regionalen Arbeitsgruppe des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) beschrieb, wie versucht wird, die Menschen in der Region für den großen Entwicklungs- und Wandlungsprozess zu gewinnen. Selbstverständlich gehe es als Grundlage  immer darum, Arbeitsplätze – auch sich verändernde, aber gute Arbeitsplätze, zu haben. Entscheidend wichtig sei die möglichst breit angelegte Beteiligung und Mitbestimmung der Menschen bei allen Veränderungsprojekten. Der DGB sehe seine Hauptaufgabe darin, diesen Beteiligungsprozess zu ermöglichen und fachkundig zu begleiten. Weiterlesen…

Die LGPZ ist wieder auf Reisen

Wieder einmal ist die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte auf Reisen. Diesmal im Osten Deutschlands, in der Lausitz. Warum? Die Lausitz ist eine Region, in der vieles verändert werden muss, man nennt das “Strukturwandel”. Solch ein oft erzwungener gesellschaftlicher Wandel war für die Mitglieder der LGPZ schon immer spannend und interessant. Deshalb gab es Fahrten in das Ruhrgebiet, nach Hamburg oder nach Bilbao. Was machen die Menschen in der Region der Lausitz aus dem zunächst schmerzhaften Zwang zur Veränderung? Was machen die Menschen dort  mit dem Ende des Kohleabbaus? Weiterlesen…

Für Kurzentschlossene noch Plätze frei: Fahrt in die Lausitz

Die LGPZ-Themenfahrt vom 2. bis 5. August in die Lausitz wird vor dem Hintergrund der Energiewende von Tag zu Tag aktueller. Erdgas wird so knapp, dass die eigentlich schon beendete Kohlenutzung neu gestartet werden soll, heißt es plötzlich im Wirtschaftsministerium! Was bedeutet das für die Lausitz, einem der großen Braunkohlenreviere in Deutschland? Wird der Wandel zur Tourismusregion noch einmal angehalten? Die Reisegruppe der LGPZ kann diese Fragen vor Ort mit Fachleuten aus der Region erörtern.

Für diese politisch spannende Themenfahrt konnten kurzfristig noch weitere Plätze organisiert werden. Programm, Ablauf und Bedingungen finden sich hier. Auch eine aktuelle Pressemitteilung gibt Auskunft. Weiterlesen…

Ukraine braucht weiter Hilfe

Insbesondere in den vom Krieg betroffenen Gebieten brauchen die Menschen in der Ukraine weiterhin humanitäre Hilfe. Die LGPZ hat von Anfang an darauf hingewiesen, dass in Hilfstransporten erprobte Organisationen unterstützt werden sollten. In Lippe ist das vor allem der Verein “Kinder in Not e.V.” Am 24. Juni startet in Lemgo wieder ein Hilfstransport nach Lwiw (Lemberg). Von dort erfolgt der Weitertransport mit Kleintransportern in die Kriegsgebiete. Weiterlesen…