Bürgerbeteiligung ganz praktisch

Wie ein roter Faden zieht sich durch das langjährige Engagement der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte die Frage: Welche Möglichkeiten gibt es zu mehr Beteiligung und mehr Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger? Deshalb hat sich die LGPZ intensiv mit den neuen Möglichkeiten des Internets auseinander gesetzt, sie hat breite Teilhabe in Kunst und Kultur erörtert und sie hat die Notwendigkeit der Beteiligung an europäischer Politik immer diskutiert und in einem Jugend-Projekt erprobt. Wenn dann Beteiligung und Mitsprache angeboten werden, sollten so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich dies nutzen. Die LGPZ will dazu einen ganz praktischen Beitrag leisten, indem sie ihre Mitglieder dabei unterstützt und auch selbst aktiv wird. Die LGPZ stellt deshalb zwei konkrete Beteiligungsinstrumente vor. Zum einen die Möglichkeit, in Lippe das Leader-Konzept mit konkreten Ideen und Vorschlägen weiter zu entwickeln für die Zeit von 2023 bis 2027.Zum anderen sollte die Beteiligung an dem großen Demokratie-Versuch der europäischen Zukunftskonferenz als Chance gesehen werden. Weiterlesen…

Auf zu neuen Ufern

Der neue Vorstand der LGPZ mit den lippischen MdBs Christian Sauter und Kerstin Vieregge

Auf zu neuen Ufern“. Unter dieses Motto stellte  Arne Brand, der neue Vorsitzende der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte, die zukünftigen Aktivitäten. In der Mitgliederversammlung am 13. November im Lemgoer „KastanienHaus am Wall“ gingen 34 Jahre Vorsitz von Hermann Haack zuende. Hermann Haack war Gründungsmitglied und der erste und bisher einzige Vorsitzende der LGPZ. Seine unbeschreiblichen Verdienste wurden von den zahlreich  anwesenden Mitgliedern mit langem Applaus bedacht. Auf Antrag des amtierenden Vorstands wurde er einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Dabei wurde sein nach wie vor unerschöpflicher Ideenreichtum für Veranstaltungen mit hochkarätigen Politik-Fachleuten hervorgehoben und die unvergesslichen Erlebnisse auf den jährlichen Themenfahrten. Weiterlesen…

Leader: Bürgerbeteiligung jetzt erwünscht

“Leader” ist ein EU-Unterstützungsprogramm für besondere Projekte in ländlichen Räumen. Worin müssen die Besonderheiten bestehen? Es muss ein überzeugendes regionales Entwicklungskonzept geben, in das die einzelnen Vorhaben hineinpassen. Schon dabei und dann auch bei den einzelnen Vorhaben ist Bürgerbeteiligung eine wesentliche Voraussetzung. Und es wird eine finanzielle Eigenbeteiligung gefordert, die aber auch “mit eigener Hände Arbeit” erbracht werden kann. Dieses Programm gibt es in allen Mitgliedsstaaten der EU – und ist eine Erfolgsgeschichte.

Davon konnten sich viele Mitglieder der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte vor kurzem überzeugen, als in einer Veranstaltung  (Hier mehr…)  im Leader-geförderten Dorfbegegnungszentrum Hörstmar dieses Programm “vor Ort” anschaulich dargestellt wurde. Weiterlesen…

“LGPZ vor Ort” in Hörstmar

Leader-Regionalmanagerin Susanne Weishaupt vor dem Dorfbegegnungszentrum in Hörstmar

“LGPZ vor Ort” ist das neue Veranstaltungsformat der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte. In der Premierenveranstaltung besuchten mehr als 2o LGPZ-Mitglieder ein beeindruckendes Leader-Projekt, das Dorfbegegnungszentrum in Lemgo-Hörstmar. Susanne Weishaupt, die Regionalmanagerin von “3-L-in Lippe” beschrieb zunächst den europäischen Rahmen mit der besonderen Förderung des ländlichen Raumes durch die europäische Union. In der ersten Projektphase von 2016 bis 2021 sind nicht weniger als 3 Millionen Euro in Projekte in Lage, Lemgo und Leopoldshöhe investiert worden. Sie stellte einige beeindruckende Projekte kurz vor, die auf Vorschläge und Initiativen von örtlichen Gruppen und Vereinen zurückgehen. Eigenarbeit bzw. finanzielle Eigenanteile machen dann die EU-Förderung möglich.

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Europäische Zukunftskonferenz: Zwischenstand

Beteiligung an europäischer Zukunftskonferenz – Stand: 14.10.2021

Mit großem Engagement – vor allem von Abgeordneten des Europaparlaments – wurde vor einigen Monaten eine Bürgerbeteiligung zu europäischer Politik in der sogenannten “Zukunftskonferenz”. gestartet. Europaparlament, EU-Kommission  und – deutlich zurückhaltender – Ministerrat versprachen, die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen. Auch die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte war von diesem Demokratie-Experiment fasziniert. Im April dieses Jahres wurde eine Videokonferenz organisiert, in der die sehr engagierte Berliner Europaabgeordnete Gabriele Bischoff die Möglichkeiten dieser EU-Zukunftskonferenz erläuterte und für eine breite Beteiligung warb.

Was ist bis jetzt daraus geworden? 31.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa mit 8.500 Idee und 3.000 Veranstaltungen sind bis jetzt registriert worden. Es wird auf der Internet-Plattform versucht, die Beiträge nach Politikfeldern zu ordnen, nach zahlenmäßiger Unterstützung zu gewichten und in Workshops mit ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren. Nicht leicht dies alles. Wird daraus wirklich ein ernst zu nehmendes Beteiligungsverfahren, das Auswirkungen auf die europäische Politik hat?
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Wiedersehensfreude beim LGPZ-Brunch

Die Freude war bei allen der mehr als 30 LGPZ-Mitglieder zu spüren, die sich nach der langen Coronapause zum LGPZ-Brunch im Dorfgemeinschaftshaus Kalletal-Kalldorf wieder einmal treffen konnten. Es gab an allen Tischen viel Neues und Interessantes zu erzählen. Ein abwechlungsreiches Programm sorgte für zusätzlichen Gesprächsstoff. Weiterlesen…

Europa-Projekte in Lippe

In vielen ländlich strukturierten Regionen in Europa werden Projekte mit EU-Unterstützung durchgeführt, die aus den Ideen und Wünschen der Menschen “vor Ort” entwickelt worden sind. Das sind überschaubare Maßnahmen, Leader-Projekte genannt, die die Lebenssituation in den Dörfern und kleinen Städten verbessern können und wahrscheinlich ohne die EU-Förderung nicht zustande gekommen wären. “Das wollen wir uns näher ansehen”, fasst Vorsitzender Hermann Haack die Überlegungen im LGPZ-Vorstand zusammen.

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“Gestalten wir Europa.”

Die Vorschläge der europäischen Bürgerinnen und Bürger, die auf die Internet-Plattform der “Zukunftskonferenz” gestellt wurden, werden zum ersten Mal in einem “Plenum” am 17./18. Juni beraten. Die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte erhielt unter der Überschrift “Gestalten wir Europa” zur Weitergabe an Mitglieder und Interessierte folgende Einladung:

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