Chemnitz bleibt bemerkenswert

Auch die LGPZ hat Chemnitz als europäische Kulturhauptstadt neu entdeckt

Die Reisegruppe der LGPZ war am letzten Tag ihres Chemnitz-Programms sehr beeindruckt, als Sybille Sonntag und Carolin Müller von der Kulturhauptstadt gGmbH die Ergebnisse und Effekte des Kulturhauptstadtjahres in der „Hartmannfabrik“ mit erkennbarem Stolz vorstellten und erläuterten. Erwartet waren 2 Millionen Gäste, gekommen waren 3,5 Millionen. Es gab 260 Projekte, 367 Bürgerbeteiligungsaktionen, 2.000 Events, Partner aus 40 Ländern, ganz wesentlich unterstützt von 1.300 Volunteers. Vieles bleibt – nicht nur in der Erinnerung der Gäste und der Aktiven, sondern auch mit der offiziellen Weiterführung, im Legacy-Prozess. Es lohnt sich, diese Ergebnis-Präsentation einmal anzusehen. Hier ist sie.

Auf der LGPZ-Themenseite zu der Chemnitz-Fahrt finden sich zudem viele weitere interessante Informationen, u.a. auch mit dem Link zu dem offiziellen Bericht der Stadt unter dem Titel „25 Erfolge und Effekte der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025„.

Beim Nachtreffen am 19. November wird an vielem Erinnernswerten angeknüpft werden können, um die Ausgangsfrage der Fahrt zu diskutieren: Erzeugt ein solches Großprojekt wie die „Europäische Kulturhauptstadt“ nachhaltig positive Entwicklungen? Ist „C – THE UNSEEN“ nun viel sichtbarer? Auch Dr. Ulf Bohmanns „Diskussionsanstöße zur Demokratieentwicklung“ werden dann noch einmal zu Sprache kommen.

Chemnitz – eine bemerkenswerte Stadt

LGPZ-Themenreise 2026 in eine besondere europäische Kulturhauptstadt

Chemnitz, oft unterschätzt und nicht genügend wahrgenommen – Chemnitz hat aus diesem, oft so empfundenen Selbstverständnis mit dem europäischen Kulturhauptstadtjahr neues Selbstvertrauen entwickelt. „Chemnitz ist eine bemerkenswerte Stadt und bietet auf jeden Fall viel mehr, als wir erwartet hatten“, stellte Reiseleiter Rolf Eickmeier auf der Rückfahrt fest. Die Reise der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte (LGPZ) ergab sich aus der Frage, ob die vielen Projekte des Kulturhauptstadtjahres 2025 nachhaltige Entwicklungen anstoßen konnten. Dazu traf sich die Reisegruppe mit engagierten Beteiligten aus Politik, Verwaltung und aus der Zivilgesellschaft. Auch das Gunzenhauser-Kunstmuseum, eine Ballett-Vorstellung in der Oper und das Industriemuseum gehörten zum Besuchs- und Erlebnisprogramm.

Den größten Eindruck hinterließ dabei der später von der Gruppe so genannte „Macher-Tag“, vor allem auch, „weil er uns viel Mut machen konnte, mit anderen zusammen ins Machen zu kommen“, erklärte eine Reiseteilnehmerin. Die positiven Erfahrungen mit dem Vertrauen in die Fähigkeiten der Menschen vor Ort wurden immer wieder eindrucksvoll geschildert. „C the unseen“ hieß das Motto des Kulturhauptstadtjahres. Das oft nicht Beachtete in einer Stadt wurde in den Mittelpunkt des Kulturhauptstadtjahres gestellt. Viele der etwa 3,5 Millionen Besucherinnen und Besucher im Jahre 2025 waren erstaunt und beeindruckt und konnten neben den absoluten Großereignissen viel bisher eher Unbeachtetes entdecken. Im Kulturhauptstadtprogram standen Hochkultur und Alltagskultur gleichbedeutend nebeneinander und dabei ergaben sich vielfältige internationale Kontakte, die auch in den nun folgenden Jahren weiter geführt werden.

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Was gibt´s Neues in der LGPZ ?

In der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte e.V. gibt es immer viel zu besprechen und zu erleben !

Vielleicht vermittelt ein „Stöbern“ hier in unserem Internet-Portal einen Eindruck davon.

Was beschäftigt uns zurzeit besonders ?

In der jüngeren Vergangenheit hat uns die Verleihung der Europa-Medaille durch die Europa-Parlamentsabgeordnete Verena Mertens natürlich sehr gefreut. Das ist dann auch ein konkreter Anlass, wieder einmal genauer auf die vielschichtigen Aktivitäten von EU-Parlament oder -Kommission zu schauen . Wir stellen immer die Beteiligungsmöglichkeiten für uns alle heraus – zum Beispiel hier können Sie Fragen direkt an Verena Mertens stellen.

Die Grundidee, Mitsprache für alle zu ermöglichen, kennzeichnet alle LGPZ-Aktivitäten.

Deshalb laden wir alle Interessierten ein:

  • Sie können gerne an Veranstaltungen und Aktionen teilnehmen.
    • am einfachsten sicherlich am monatlichen „LGPZ-Stammtisch“
    • vielleicht bei der nächsten „LGPZ vor Ort“ – Veranstaltung am 3. Dezember in der Zuckerfabrik Lage
    • am 19. November wird im Lemgoer Pöstenhof auf die Themenreise nach Chemnitz zurückgeblickt und die LGPZ-Themenreise 2027 ins Elsass und nach Straßburg geplant.
    • Neu ist die Möglichkeit, in unserem „KI-Forum“ sich mit anderen Fragenden, dann aber auch mit Fachleuten auszutauschen. Sie schreiben ihre Frage, ihren Hinweis einfach in das Textfeld am Ende der Seite unter Aufforderung „Schreibe einen Kommentar“. Damit ist die Diskussion eröffnet.

Bestimmt finden Sie auch in den weiteren Themenblöcken hier in diesem Portal vieles weitere Interessante. Schauen Sie sich um und beteiligen Sie sich gerne.

LGPZ mit Europa-Medaille ausgezeichnet

Feierliche Überreichung der Medaille durch Verena Mertens, Mitglied des Europäischen Parlaments

Mit der Europamedaille zeichnet die CDU/CSU-Gruppe in der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament bereits seit dem Jahr 1993 ein hervorragendes und nachhaltiges Engagement pro Europa aus. Organisationen, Schulen und Einzelpersonen in den Wahlkreisen erhalten diese Ehrung nach begründeter Beantragung der Europaabgeordneten, die Vergabe ist limitiert. Alle Preisträger verbindet zudem eine überzeugte und glaubwürdige Einstellung für Demokratie, freiheitliche Werte und Rechtsstaatlichkeit.

In ihrer Laudatio hob Verena Mertens hervor, dass sich die LGPZ seit nahezu vier Jahrzehnten dem europäischen Einigungs- und Verständigungsgedanken verpflichtet sieht. „Sie informieren und diskutieren über europäische Politik – immer miteinander, nicht gegeneinander.“

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LGPZ-KI-Themenabend mit Christian Beermann

Was machen wir mit der KI – was macht die KI mit uns?

Voller Saal im Pöstenhof: Beim LGPZ-Themenabend erklärte Christian Beermann Künstliche Intelligenz ohne Fachchinesisch – und diskutierte anschließend über Bildung, Deepfakes und europäische Regeln.

Lemgo. „Alexa, wie wird morgen das Wetter?“ – mit einer Frage, die viele im Saal selbst schon gestellt haben, begann am Mittwochabend der LGPZ-Themenabend im Pöstenhof. Christian Beermann, Bereichsleiter Softwareentwicklung beim kommunalen IT-Dienstleister OWL-IT in Lemgo,

Er hatte sich vorgenommen, Künstliche Intelligenz so zu erklären, dass niemand Computerfachmann/-frau sein muss. Das ist ihm gelungen.

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