“Wir haben keine Angst”

„Wir haben keine Angst vor einem Einmarsch“. Das sagte Hans Christian Heinz in der Veranstaltung der LGPZ in Lemgo am 17. Februar – also noch vor Kriegsbeginn. Hans Christian Heinz lebt seit 27 Jahren in Lviv (früher Lemberg) in der Westukraine. Die internationale Aufgeregtheit mit dem russischen Truppenaufmarsch an der Ostgrenze der Ukraine und der amerikanischen „Nachrüstung“ lässt die Mehrheit der Bevölkerung in der Ukraine eher unaufgeregt bleiben”, erklärt er.

Auf die Stimmung in der Bevölkerung drücke allerdings der seit Jahren schwelende kriegerische Konflikt in der Ostukraine – immer wieder auch mit Toten auf beiden Seiten. Dort sind russische Militärkräfte im Lande aktiv zur Unterstützung der Separatisten. Hans Christian Heinz dazu: „Dem einfachen Ukrainer, dem steht´s hier oben ( Geste an die Stirn ). Die Ukrainer wollen Ruhe haben, die haben die Ungewissheit satt, die wollen arbeiten, die wollen vorankommen und die wollen dann in die EU.“ Weiterlesen…

Ukraine – die Innensicht

Kriegsgefahr in Europa durch den Ukraine-Konflikt? Russland bzw. Putin wollen Krieg? Waffen aus Deutschland für die Ukraine? Beginnt ein neuer “kalter Krieg” zwischen Ost und West? Die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte möchte mehr über die Situation in der Ukraine direkt aus der Ukraine erfahren. Die LGPZ möchte dabei auch über Entspannung und Frieden nachdenken.

Nun besteht die einmalige Chance, dass unser Mitglied Hans Christian Heinz, der seit langen Jahren in der Ukraine lebt, nach Lemgo kommt und uns direkte Eindrücke vermitteln kann, Fragen beantworten und mit uns diskutieren möchte.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 17. Februar um 18.00 Uhr im Gemeindesaal von St.Nicolai in der Papenstr. 11 statt.

Die LGPZ interessiert sich seit langem für die Situation in der Ukraine. Hier die “aufrührenden Erlebnisse” bei der Themenfahrt 2015 nach Lwiw ( Lemberg) .

Die LGPZ gratuliert Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier herzlich!

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurde von der Bundesversammlung mit einer überwältigenden Mehrheit für eine zweite Amtszeit als Bundespräsident gewählt. Gleich in seiner Antrittsrede gab sich Frank-Walter Steinmeier kämpferisch und betonte, dass er für die Demokratie streiten werden und Gegner der Demokratie auch ihn als Gegner hätten. 


Diese Worte des Bundespräsidenten fügen sich nahtlos in die Werte ein, für die die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte seit Jahrzehnten steht. Die Bedeutung der Demokratie für unser Land, aber auch die Stärke, die diese Demokratie repräsentiert, dürfen nicht von Schreihälsen in den Hintergrund gedrängt werden. Es ist notwendig, für diese Werte einzustehen, es lohnt sich aber auch!


Die Rede von Frank-Walter Steinmeier im Film und Volltext: 

Neue EU-Parlamentspräsidentin aus Malta

Das Europäische Parlament hat eine neue Präsidentin gewählt: Roberta Metsola. Unter den bisherigen 32 Vorsitzenden ist sie erst die dritte Frau an der Spitze des Plenums. Die konservative Abgeordnete wird für die nächsten zweieinhalb Jahre dem Parlament vorstehen. Sie kommt aus Malta. Die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte beobachtet diese Wahl mit großem Interesse. Die Jahresfahrt 2018 ging nach Malta. Ein großes Thema war dabei die Ermordung der Investigativjournalistin  Daphne Caruana Galizia. Sie wurde ermordet, weil sie dabei war, das System von Geldwäsche und Korruption in Malta aufzudecken. Damalige Regierungskreise waren darin verwickelt. Roberta Matsola hat sich einen Namen gemacht, weil sie sich als EU-Politikerin für die Aufklärung des Bomben-Attentats eingesetzt hat. Inzwischen sind erste Täter verurteilt. Weiterlesen…

LGPZ-Vorstand startet ins neue Jahr

Anlässlich der ersten Vorstandssitzung im Jahr 2022 schreibt der Vorsitzende der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte, Arne Brand:” Auch in diesen Zeiten ist die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte aktiv. In Coronazeiten ist es nicht verantwortlich, sich persönlich zu treffen, wenn es nicht notwendig ist. Davon lässt sich die LGPZ aber nicht aufhalten! Der Vorstand der LGPZ hat sich in einer Videokonferenz mit dem Rückblick auf das letzte Jahr und der Planung für 2022 befasst. Es wird nicht einfacher mit den Aktivitäten, und trotzdem will und wird die LGPZ weiter aktiv sein.
Europa wird im Fokus stehen, da die europäischen Werte im wahrsten Sinne des Wortes an vielen Fronten bedroht werden. Wir begleiten bekanntlich die “Konferenz zur Zukunft Europas” sehr aktiv. Es wird demnächst mit lippischen  Partnerorganisationen überlegt, welche Aktionen in der diesjährigen Europa-Woche vom 30. April bis zum 9. Mai stattfinden können.
2022 kann kommen, die LGPZ ist bereit!“

Europa bleibt spannend

Die LGPZ beobachtet weiterhin mit Interesse den Verlauf des großen EU-Demokratieprojekts “Konferenz zur Zukunft Europas“. Bis jetzt, 12. Januar 2022, haben sich 41.458 Europäerinnen und Europäer auf der Internet-Plattform direkt beteiligt. Sie haben 12.733 Ideen eingebracht. Auch die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte gehört dazu. Vielfach taucht die Frage auf, wie kann man all diese Ideen so ordnen, dass die europäische Politik die Vorschläge weiter erörtern und in ihre Entscheidungen einfließen lassen kann? In der Tat, das ist nicht ganz leicht. Weiterlesen…

Guten Rutsch ….

Die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte wünscht allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr und einen guten Rutsch!


Bleiben Sie gesund, wir sehen uns nächstes Jahr wieder in Berlin, Düsseldorf, Straßburg, Brüssel und natürlich in Lippe! 

Ein Buch zu Weihnachten?

Ist das ein Zufall, dass Romane von zwei bekannten Fernsehschauspielern, beides Kommissare, hier als absolut lesenswert vorgestellt werden? Dann kommt noch Elke Heidenreich dazu, ebenfalls fernsehbekannt und zum Beispiel auch noch Campino von den “Toten Hosen”. Es gibtallerdings  auch noch eine Reihe weiterer Buchempfehlungen,  “Lesefrüchte” genannt  Hier unsere Leseempfehlungen.

Christian Berkels Roman “Der Apfelbaum” und Edgar Selges Roman “Hast du uns endlich gefunden” sind absolut lesenswert. Sie sind unterhaltsam und spannend, im besten Sinne politisch und zeitgeschichtlich. Edgar Selge wuchs übrigens in Herford auf. Weiterlesen…

LGPZ im Koalitionsvertrag

Viele interessieren sich wahrscheinlich für den Koalitionsvertrag der neuen Regierung. In den Medien ist viel von Klimaschutz, Mindestlohn, Finanzpolitik und anderen wichtigen Politikfeldern die Rede. Aber wer weiß schon, dass auch die Vorhaben der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte in dem Vertrag erwähnt werden? Tatsächlich gibt es Absichtserklärungen, in denen wichtige Aktivitäten der LGPZ direkt angesprochen werden. Weiterlesen…

Bürgerbeteiligung ganz praktisch

Wie ein roter Faden zieht sich durch das langjährige Engagement der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte die Frage: Welche Möglichkeiten gibt es zu mehr Beteiligung und mehr Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger? Deshalb hat sich die LGPZ intensiv mit den neuen Möglichkeiten des Internets auseinander gesetzt, sie hat breite Teilhabe in Kunst und Kultur erörtert und sie hat die Notwendigkeit der Beteiligung an europäischer Politik immer diskutiert und in einem Jugend-Projekt erprobt. Wenn dann Beteiligung und Mitsprache angeboten werden, sollten so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich dies nutzen. Die LGPZ will dazu einen ganz praktischen Beitrag leisten, indem sie ihre Mitglieder dabei unterstützt und auch selbst aktiv wird. Die LGPZ stellt deshalb zwei konkrete Beteiligungsinstrumente vor. Zum einen die Möglichkeit, in Lippe das Leader-Konzept mit konkreten Ideen und Vorschlägen weiter zu entwickeln für die Zeit von 2023 bis 2027.Zum anderen sollte die Beteiligung an dem großen Demokratie-Versuch der europäischen Zukunftskonferenz als Chance gesehen werden. Weiterlesen…