Chemnitz – eine außergewöhnliche Stadt

Noch sind Buchungen für die LGPZ-Themenfahrt möglich

Die Themenfahrt 2026 der LGPZ führt im September nach Chemnitz. Chemnitz wurde mit einem außergewöhnlich bodenständigen Konzept 2025 Europäische Kulturhauptstadt. Welche Entwicklungen hat dieses europäische Großprojekt in der Stadt angestoßen, die als ehemaliges DDR-Industriezentrum Karl-Marx-Stadt hieß und 1990 wieder zu Chemnitz wurde. Chemnitz wurde oft als „sächsisches Manchester“ bezeichnet und unterschied sich deutlich von Leipzig und Dresden. Wie gehen die Menschen in Chemnitz mit all den Veränderungen um? Was machen sie daraus?

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Spannende LGPZ-Themenreise nach Chemnitz

„Chemnitz glänzt“, heißt es auf der Titelseite der LIPPISCHEN LANDESZEITUNG am 29. November. Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025 habe bei knapp 2000 Veranstaltungen mehr als zwei Millionen Besucher angelockt. Die LGPZ will bei ihrer Themenreise 2026 nicht nur Kunst und Kultur erleben, sondern auch nachfragen, welche Entwicklungen für die Menschen in Chemnitz und der Region durch dieses Großereignis angestoßen worden sind. Gespräche mit den Organisatoren sind ebenso in der Planung wie der Besuch spannender Ausstellungen zur Transformation der Industriestadt zu einer modernen Großstadt – mit all den Brüchen und Problemen, aber vor allem auch mit den neuen Chancen.

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Breslau: Beeindruckende Erlebnisse und viele weitere Fragen

Die Reisegruppe der LGPZ konnte eine geschichtsträchtige und moderne europäische Großstadt erleben: Wroclaw

Die Bundeszentrale für politische Bildung stellt aktuell fest, dass das „deutsch-polnische Verhältnis bis heute weit entfernt von Normalität“ ist. Die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte ist in Polen immer gegenwärtig. Deutschland ist damit untrennbar verbunden. Besonders in Breslau ist beeindruckend, wie diese polnische Großstadt nach den Kriegszerstörungen wieder aufgebaut wurde und sich zu einer lebendigen und prosperierenden europäischen Stadt entwickelt.

Die LGPZ-Reisegruppe des Jahres 2025 wollte Eindrücke gewinnen, wie persönliche Begegnungen, wie das Wissen übereinander und die gemeinsame Geschichte helfen können, den jeweils anderen in einem gemeinsamen Europa besser zu verstehen.

Auch deshalb war die Reisegruppe der LGPZ am Anreisetag vom Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Breslau, Martin Kremer (s.Foto), zu dem Empfang anlässlich des Tages der Deutschen Einheit eingeladen worden. In zahllosen persönlichen Gesprächen der Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur wurde immer wieder betont, wie wichtig das Engagement für die Ausweitung der polnisch-deutschen Beziehungen sei.

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LGPZ-Themenfahrt 2025 nach Breslau

Schon seit mehr als drei Jahrzehnten findet jährlich eine Themenfahrt der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte statt. Historisch interessante Orte in Deutschland, aber immer wieder auch im europäischen Ausland werden ausgewählt, um Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten direkt sehen und erleben zu können. Die Besonderheit dieser Themenfahrten besteht in ihrer politischen Schwerpunktsetzung mit vielen Gesprächen mit „Menschen vor Ort“ – mit Fachleuten, mit politischen Funktionsträgern und mit Betroffenen. Diesmal geht´s nach Breslau.

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LGPZ-Themenfahrt nach Weimar wirkt nach

„Ich würde mich freuen, wenn sich schulische und außerschulische Träger aus OWL für eine europapolitische Bildungswoche bzw. eine internationale Begegnung in Weimar finden und wir gemeinsam ein Programm und Termin für z. B. 2026 vereinbaren können.“ Das schreibt Steve Eichler, Bildungsreferent der Europäischen Jugendbildungs- und -begegnungsstätte in Weimar an die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte.

Die LGPZ-Themenfahrt 2024 führte kurz nach der Landtagswahl in Thüringen nach Weimar und Erfurt. Dabei gab es ein sehr anregendes Gespräch mit Steve Eichler, der an dem Tage gerade von einem internationalen Treffen aus Italien zurückkam. Es wurden die Möglichkeiten und Notwendigkeiten politischer Bildung diskutiert, durch die junge Menschen im europäischen Verbund angesprochen werden könnten. Die Europäische Jugendbildungs- und -begegnungsstätte im historischen Stadtzentrum von Weimar bietet dafür beste Bedingungen. Das könnte doch auch für Jugendgruppen – schulische oder außerschulische – aus Lippe ein interessanter Lernort sein?

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