Für Kurzentschlossene noch Plätze frei: Fahrt in die Lausitz

Die LGPZ-Themenfahrt vom 2. bis 5. August in die Lausitz wird vor dem Hintergrund der Energiewende von Tag zu Tag aktueller. Erdgas wird so knapp, dass die eigentlich schon beendete Kohlenutzung neu gestartet werden soll, heißt es plötzlich im Wirtschaftsministerium! Was bedeutet das für die Lausitz, einem der großen Braunkohlenreviere in Deutschland? Wird der Wandel zur Tourismusregion noch einmal angehalten? Die Reisegruppe der LGPZ kann diese Fragen vor Ort mit Fachleuten aus der Region erörtern.

Für diese politisch spannende Themenfahrt konnten kurzfristig noch weitere Plätze organisiert werden. Programm, Ablauf und Bedingungen finden sich hier. Auch eine aktuelle Pressemitteilung gibt Auskunft. Weiterlesen…

Ukraine braucht weiter Hilfe

Insbesondere in den vom Krieg betroffenen Gebieten brauchen die Menschen in der Ukraine weiterhin humanitäre Hilfe. Die LGPZ hat von Anfang an darauf hingewiesen, dass in Hilfstransporten erprobte Organisationen unterstützt werden sollten. In Lippe ist das vor allem der Verein “Kinder in Not e.V.” Am 24. Juni startet in Lemgo wieder ein Hilfstransport nach Lwiw (Lemberg). Von dort erfolgt der Weitertransport mit Kleintransportern in die Kriegsgebiete. Weiterlesen…

Konferenz zur Zukunft Europas

Das große Demokratieexperiment der EU geht in seine Endphase. In der “Konferenz zur Zukunft Europas” sollten Bürgerinnen und Bürger Vorschläge zur Weiterentwicklung Europas machen und darüber diskutieren. Es wurden mehr als 51.000 Teilnehmende gezählt mit 17.300 Ideen. In intensiver Arbeit wurden diese Ideen und die Stellungnahmen dazu den 9 Themenfeldern zugeordnet und gewichtet. Dadurch wurden sie für die nationalen und dann die internationale Workshops vorbereitet, zu denen Bürgerinnen und Bürger mehrtägig nach einem repräsentativen Losverfahren eingeladen wurden. Über mehrere Zwischenstationen mit Erörterungen und Diskussionen wurden und werden Vorschläge in “Foren” für die abschließende Plenarversammlung vorbereitet. Dort diskutieren Bürger-VertreterInnen, Europaparlamentsabgeordnete, Abgeordnete der nationalen Parlamente, EU-KommissionsvertreterInnen, um sich auf eine europäische Zukunftspolitik festzulegen. *siehe unten: Zusammensetzung des abschließenden “Konferenzplenums”

Wie sich jede/er vorstellen kann, ist all dies ein ungeheuer aufwändiges Verfahren. In den letzten Wochen bekam zudem der Überfall auf die Ukraine zusätzliche Bedeutung auch in den Zukunftskonferenz-Beratungen. Es wurde mit ukrainischen Europa-Aktivisten gesprochen und in nahezu allen Abschlussberatungen tauchte die Frage auf, ob die Ergebnisse wegen des Krieges nicht noch weiter ergänzt oder verändert werden müssten.

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Ukraine und Zukunft Europas

Welchen Einfluss hat der Krieg Russlands in der Ukraine auf das große Demokratie-Projekt “Konferenz zur Zukunft Europas”, für das sich auch die LGPZ engagiert hat? In dem Projekt laufen die abschließenden Beratungen. Die Ukraine ist dabei. Die Ukraine will in die EU. Das ukrainische Parlament hat das Ziel 2019 mit großer Mehrheit in die Verfassung aufgenommen. Ein Assoziierungsabkommen gibt es seit 2014. Ein Beitrittsverfahren jedoch ist kompliziert. Aktuell im Krieg mit Russland wird die Ukraine von der EU mit Waffen unterstützt.

Netzwerk für Ukraine-Hilfen

Die Mitglieder der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte sind in besonderer Weise von dem Krieg in der Ukraine berührt, lebt doch ihr Mitglied Hans Christian Heinz in Lemberg. Lemberg ist zurzeit die Stadt mit Abertausenden von Binnenflüchtlingen. Hans Christian Heinz berichtet regelmäßig über die Lage in Lemberg. (Hier …) Die Frage nach eigenen Möglichkeiten zu helfen, taucht immer wieder auf. Die LGPZ ist überzeugt, dabei ist Abstimmung und gegenseitige Ergänzung sehr hilfreich.

Es kommen immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine auch nach Lippe. Unterstützung und Hilfe muss organisiert werden. Dafür bietet sich das seit 2013 in Lemgo existierende und praxisbewährte “PODIO-Netzwerk” zur Flüchtlingshilfe an. In diesem Netzwerk arbeiten einzelne Ehrenamtliche, Gruppen, besonders auch kirchliche, und auch lippische Behörden effektiv zusammen. Für Informationen, Absprachen, Abstimmung, Planung und Organisation ist die Internet-Plattform eingerichtet worden.

Jeder und jede kann sich dort informieren und einbringen. Es können Anfragen gestellt werden, es können Angebote gemacht werden, Sachangebote oder Zeitangebote, es werden alle notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen erklärt, und es werden Probleme gemeinsam gelöst unter dem Motto “Wir bündeln die Kräfte”.

Die LGPZ ruft dazu auf, dabei mitzumachen. Damit dies erleichtert wird, finden am 4. und 6. April jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr Einführungsveranstaltungen statt, in denen ganz konkret und praktisch der Einstieg ins Mitmachen erläutert und erprobt wird. Dies wird organisiert von unserem Mitglied Nils Donat.

Ukraine-Flüchtlingen helfen

In diesen Tagen fahren eine Reihe von Hilfstransporten aus Lippe in die Ukraine, gerade aktuell auch einer nach Lemberg, wo unser Mitglied Hans Christian Heinz lebt. Lemberg ist das Ziel oder das Zwischenziel einer schon in die Millionen gehenden Zahl von Flüchtlingen. Mehr als 100.000 halten sich in Lemberg auf. Hilfe tut Not.

Es kommen auch zunehmend Flüchtende nach Lippe. Einige können vom Hilfstransport auf der Rückfahrt mitgenommen werden. Sie suchen in Lippe Unterkunft und Unterstützung.

Arne Brand, der Vorsitzende der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte, wendet sich deshalb mit folgender Bitte an die Mitglieder und an weitere hilfsbereite Personen. Sein Aufruf darf deshalb auch gern im Bekanntenkreis weitergegeben werden.

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Orientierung in der Ukraine

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ist täglich in allen Medien, mit all dem Schrecken und Elend und dem Leiden der Menschen. Wir hören viele Namen von Städten und Regionen, die vom Kriegsgeschehen betroffen sind. Dabei ist eine geographische Übersicht vielleicht ganz hilfreich. Auch die Tagebuchnotizen des LGPZ-Mitglieds Hans Christian Heinz aus Lemberg lassen sich so besser einordnen. Weiterlesen…

Hilfe für die Ukraine

 

Der Krieg in der Ukraine bewegt uns sehr. Auch die Mitglieder der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte fragen, wie für die Menschen in der Ukraine Hilfe organisiert werden kann Die LGPZ hält zurzeit das große Bündnis deutscher Hilfsorganisationen “Deutschland Hilft” für besonders effektiv und organisatorisch eingespielt.

Die Hilfsorganisationen arbeiten mit aller Kraft an der Bewältigung der Probleme oder zumindest an einer Verbesserung der Situation überall dort, wo Hilfe benötigt wird. Geldspenden sind dabei äußerst hilfreich, weil damit in den meisten Fällen noch direkt vor Ort Waren eingekauft und verteilt werden.

Die Menschen in und aus der Ukraine brauchen Unterstützung und Hilfe. Es geht um die Versorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten, Hygieneartikeln, warmer Kleidung und Decken.

 

Deshalb bittet die LGPZ um Geldspenden unter dem Stichwort „Nothilfe Ukraine“ auf das Spendenkonto: DE62 3702 0500 0000 1020 30 der „Aktion Deutschland Hilft“.

Alternativ kann auf der zugehörigen Internetseite https://www.aktion-deutschland-hilft.de auch direkt gespendet werden.

Vielen Dank für jede Unterstützung.

 

==> Tagebuchnotizen aus Lviv/Ukraine

“Wir haben keine Angst”

„Wir haben keine Angst vor einem Einmarsch“. Das sagte Hans Christian Heinz in der Veranstaltung der LGPZ in Lemgo am 17. Februar – also noch vor Kriegsbeginn. Hans Christian Heinz lebt seit 27 Jahren in Lviv (früher Lemberg) in der Westukraine. Die internationale Aufgeregtheit mit dem russischen Truppenaufmarsch an der Ostgrenze der Ukraine und der amerikanischen „Nachrüstung“ lässt die Mehrheit der Bevölkerung in der Ukraine eher unaufgeregt bleiben”, erklärt er.

Auf die Stimmung in der Bevölkerung drücke allerdings der seit Jahren schwelende kriegerische Konflikt in der Ostukraine – immer wieder auch mit Toten auf beiden Seiten. Dort sind russische Militärkräfte im Lande aktiv zur Unterstützung der Separatisten. Hans Christian Heinz dazu: „Dem einfachen Ukrainer, dem steht´s hier oben ( Geste an die Stirn ). Die Ukrainer wollen Ruhe haben, die haben die Ungewissheit satt, die wollen arbeiten, die wollen vorankommen und die wollen dann in die EU.“ Weiterlesen…