Die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte möchte die europäische Zukunftskonferenz nutzen, um eigene Ideen und Vorschläge einzubringen. Durch die europaweite Verbreitung von Vorschlägen auf der Internetplattform besteht die Möglichkeit übernationaler Diskussionen und vielleicht erkennbarer Unterstützung. Im günstigsten Fall besteht die Möglichkeit, dass vielfach unterstützte Vorschläge in der Abschlusskonferenz der offiziellen EU-Gremien Gehör finden und beraten werden. Regionale Projekte sollen der Ausgangspunkt sein. Weiterlesen…
Kategorie-Archiv: EU – Europäische Gemeinschaft
Was tut sich auf der EU-Beteiligungsplattform?
Seit einem Monat gibt es die Beteiligungsplattform zur europäischen Zukunftskonferenz. Bisher sind von den Bürgerinnen und Bürgern der unterschiedlichen Länder 3.820 Vorschläge gemacht worden. Es gibt unzählige Kommentare und Unterstützungsbekundungen. (Stand 28.05.2021)
| Themen | Anzahl Vorschläge |
| Klimawandel und Umwelt | 663 |
| Gesundheit | 248 |
| Eine stärkere Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit, Beschäftigung | 441 |
| Die EU in der Welt | 338 |
| Werte und Rechte, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit | 313 |
| Digitaler Wandel | 240 |
| Demokratie in Europa | 662 |
| Migration | 227 |
| Bildung, Kultur, Jugend, Sport | 308 |
| Weitere Ideen | 488 |
Europäische Zukunftskonferenz – Teilnahme erwünscht
Auf der digitalen Beteiligungsplattform zur europäischen Zukunftskonferenz gibt es bereits eine große Zahl von Ideen und Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger. Sehr hilfreich ist es, dass es für nahezu alle Beiträge Übersetzungsmöglichkeiten gibt. So ist es möglich,Vorschläge zu kommentieren oder sie zu unterstützen und ihnen damit zusätzliches Gewicht zu verleihen. Auf diese Weise bilden sich Schwerpunkte für die Beratungen in einer Abschlusskonferenz.
In einer gemeinsamen Erklärung verpflichten sich die EU-Institutionen dabei, gemeinsam „den Europäerinnen und Europäern zuzuhören und den Empfehlungen der Konferenz – unter uneingeschränkter Achtung unserer Zuständigkeiten und der in den europäischen Verträgen verankerten Grundsätze der Subsidiarität und Verhältnismäßigkeit – Folge zu leisten.“ Weiterlesen…
Europäische Zukunftskonferenz endlich gestartet
Präsident Macron hat am 15. Mai im Europaparlament in Straßburg die europäische Zukunftskonferenz offiziell eröffnet.(Hier ein Bericht.) In die Reformberatungen zur Zukunft der EU sollen nach einem Jahr auch Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger einfließen. Sie werden vor allem über eine Internet-Beteiligungsplattform eingebracht. Dort waren am 15. Mai bereits 9.200 Teilnehmer angemeldet, die bereits mehr als 2.000 Reformvorschläge gemacht hatten. Auch die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte (LGPZ) beteiligt sich daran im Themenfeld „Entwicklung ländlicher Räume“.
