Wahl des Jahresthemas 2020

In einem gut besuchten Mitgliedertreffen der LGPZ im Lemgoer “Hansehaus” wurde das Jahresthema festgelegt – auch mit ersten Plänen für die diesjährige Themenfahrt -, und es wurden bereits Überlegungen für das Jahr 2021 angestellt. Vorsitzender Hermann Haack wies darauf hin, dass es darauf ankomme, in der LGPZ die Beteiligungs- und Mitmachkultur weiter zu entwickeln. Deshalb würden vier Themenfelder zur Diskussion und Entscheidungsfindung vorgestellt. Weiterlesen…

“Wir brauchen eine starke Demokratie”

Dr Stefan Roch in der Diskussion

„Das war Ungarn aus erster Hand. Es ist bedrückend und erschreckend, wie im EU-Mitgliedsland Ungarn die Demokratie ausgehöhlt und abgeschafft werden konnte“, wunderte sich eine Zuhörerin der „Politik-am Samstagvormittag“-Veranstaltung der Lippischen Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte am Samstag im „KastanienHaus am Wall“. Dr. Stefan Roch, Mitarbeiter der Bertelsmann-Stiftung im Projekt „Zukunft der Demokratie“ konnte aus eigener Erfahrung anschaulich beschreiben, wie Victor Orban den Staat zu einer „illiberalen Demokratie“ umgebaut hat. Weiterlesen…

“Lemgo digital” – Bürgerinnen und Bürger bestimmen mit

Die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte setzt ihre kritische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und den Folgen der Digitalisierung in der Reihe „Politik am Samstagvormittag“ fort. Am Samstag ab 10:00 Uhr ist in der Volkshochschule, Breite Straße 10, Jens-Peter Seick vom Fraunhofer-Institut zu Gast mit dem Thema „Lemgo digital – Bürgerinnen und Bürger bestimmen mit“.

Jens-Peter Seick leitet das vor kurzem begonnene Projekt „Lemgo digital“. Bekanntlich sollen in Lemgo digitale Anwendungen entwickelt und erprobt werden, die das Leben in der Stadt erleichtern können und attraktiver machen sollen. Das soll dann Vorbild für andere mittelgroße Städte werden. Jens-Peter Seick wird die städtischen Handlungsfelder vorstellen, in denen Erfahrungen mit digitalen Anwendungen gemacht werden können. Er wird dabei großen Wert auf die Vorstellungen und Einschätzungen der Anwesenden legen. „Das ist dann schon eine Form der Bürgerbeteiligung“, erklärt Jens-Peter Seick. (https://lemgo-digital.de/index.php/de/) Weiterlesen…

Neue Form der Solidarität in “Industrie 4.0” nötig

Robert Chwalek in Cafe Vielfalt

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren immer schneller verändert. Das wird unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ so weiter gehen. Die damit verbundenen Fragen hat die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte in ihrer Veranstaltungsreihe „Politik am Samstagvormittag“ zusammen mit Rober Chwalek beleuchtet. Robert Chwalek ist als Betriebsratsvorsitzender der Weidmüller AG und als zweiter Bevollmächtigter der IG Metall täglich mit Fragen der Digitalisierung von Fertigungsprozessen beschäftigt. Er konnte praxisnah beschreiben, wie wichtig dabei die solidarische Vertretung Beschäftigteninteressen ist. Weiterlesen…

Interview mit Robert Chwalek

Sie sind schon seit Jahrzehnten in der Gewerkschaft. Wir befinden uns in einer Phase rasanter Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Digitalisierung. Haben die Gewerkschaften darauf überhaupt noch Einfluss?

Doch, aus eigener Erfahrung als IG-Metaller kann ich sagen, der Einfluss ist groß. Wir sind ja nicht gegen die Digitalisierung, wir wollen sie mitgestalten. Wir tun das immer wieder in internen Projekten und entsprechenden Betriebsvereinbarungen zur Arbeitsplatzgestaltung, zum Beispiel auch – wie zuletzt – zur Einbeziehung mobiler Arbeit. Weiterlesen…

Große Betroffenheit über Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

Heiko Dross (li.) und Caroline Schröder (re.)

Man konnte eine Stecknadel fallen hören, als Caroline Schröder im Cafe Vielfalt im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Politik am Samstagvormittag” von ihren Erlebnissen auf einem Flüchtlingsrettungsschiff im Mittelmeer berichtete, als sie Fotos und Filmdokumente von dramatischen Menschenrettungen im Mittelmeer zeigte und von ihren Beobachtungen und Erlebnissen in unmenschlich überfüllten griechischen Flüchtlingslagern erzählte. Weiterlesen…

Politik am Samstagvormittag: “Das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer”

„Europa ist zurück im Zeitalter der Lager“, so fasst die Einsatzleiterin eines Sea-Watch-Schiffes, Caroline Schröder aus Barntrup, ihre Erfahrungen von drei Monaten Beobachtungsmission in der Ägäis zusammen. „Menschen, die bei uns vor Krieg und Verfolgung Schutz suchen, brauchen dringend mehr Aufmerksamkeit als einen Pappkarton und eine Decke. Das kann nicht zuviel verlangt sein.“

Am 25. November wird Caroline Schröder im Café Vielfalt in Lemgo von ihren Erfahrungen aus der Seenotrettung von Flüchtlingen berichten.  Weiterlesen…

LGPZ fordert “kommunale digitale Agenda”

“Wir sollten nicht in die Digitalisierung hineinstolpern”, bemerkte Rolf Eickmeier (LGPZ) in der jüngsten “Politik am Samstagvormittag”-Veranstaltung, “wir müssen diese Entwicklung bewusst und planvoll gestalten.” Schon am Ende der ersten LGPZ-Veranstaltung zu diesem Thema mit dem Beauftragten der NRW-Landesregierung (CIO) Hartmut Beuß lautete das Fazit: Jede Kommune braucht eine lokale Agenda zur Digitalisierung. Was ist damit gemeint? Weiterlesen…

Chancen und Risiken der Digitalisierung

Bettina Hoven/krz. Am Tag vor der Bundestagswahl diskutierten im “Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe” (krz) Fachleute und interessierte Bürger zum Thema Digitalisierung. Die Lippische Gesellschaft für Politik und Zeitgeschichte hatte im Rahmen der Reihe „Politik am Samstagvormittag“ eingeladen. Als Experten gaben die Politikwissenschaftlerin Dr. Barbara Vielhaber und der stellv. krz-Geschäftsführer Lars Hoppmann Informationen und Impulse zu den Auswirkungen dieses technologischen Wandels auf die politische Mitbestimmung und die kommunalen Verwaltungen. Weiterlesen…

Deutsches Internet-Institut eröffnet

Arbeitswelt 4.0, soziale Medien: Das Berliner Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft erforscht Risiken und Chancen der Digitalisierung, berichtet am 22.09.2017 der TAGESSPIEGEL. “Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft” heißt das neue Berliner Forschungszentrum zur Digitalisierung. Der schnörkellose Projektname Deutsches Internet-Institut findet sich nur noch im Untertitel. Benannt ist das am Donnerstag in Berlin eröffnete Institut nach dem US-amerikanischen Digital-Pionier Joseph Weizenbaum. 1921 in Berlin geboren, floh er 1936 mit seiner Familie in die USA, wurde zum Computerwissenschaftler – und zum vehementen Kritiker des sorglosen Umgangs mit der IT-Technik. Weiterlesen…